Der Online-Test Adult ADHD Self-Report Scale (ASRS) hilft Erwachsenen, ADHS-ähnliche Symptome in den Bereichen Aufmerksamkeit, Organisation, Dranbleiben, innere Unruhe und Aktivitätsniveau schnell einzuschätzen. Er basiert auf dem ASRS-v1.1-Screener, einem 6-Punkte-Screening für Personen ab 18 Jahren, das sich auf Symptome der letzten 6 Monate bezieht. Ein Ergebnis aus diesem Tool kann ADHS nicht diagnostizieren, kann aber bei der Entscheidung helfen, ob eine fachliche Abklärung sinnvoll sein könnte.
Online-Test: Adult ADHD Self-Report Scale (ASRS)
Beantworte 6 kurze Fragen zu Aufmerksamkeit, Organisation, Dranbleiben, innerer Unruhe und Aktivitätsniveau in den letzten 6 Monaten.
Dieses Tool basiert auf dem ASRS-v1.1-Screening für ADHS bei Erwachsenen, einem kurzen Screening-Fragebogen für Personen ab 18 Jahren. Er hilft dabei, Symptome zu erkennen, die zu ADHS im Erwachsenenalter passen können. Das ist keine Diagnose. Dein Ergebnis kann dir helfen einzuschätzen, ob ein Gespräch mit einer qualifizierten medizinischen Fachperson sinnvoll sein kann.
Was ist der ASRS-Test?
Der ASRS ist ein kurzer Screening-Fragebogen für ADHS bei Erwachsenen. Der Screener mit 6 Fragen stammt aus Teil A der längeren Adult ADHD Self-Report Scale-Checkliste mit 18 Fragen. Diese 6 Punkte wurden ausgewählt, weil sie sich als besonders aussagekräftig für Symptome erwiesen haben, die zu ADHS im Erwachsenenalter passen.
So funktioniert die ASRS-Auswertung
Der ASRS-Screener funktioniert nicht wie ein normales Quiz, bei dem jede Antwort einfach Punkte addiert. Stattdessen wird jede Antwort mit einer Auswertungsschwelle abgeglichen. Das Endergebnis ist die Anzahl der markierten Punkte von 6.
| Markierte Punkte | Übliche Einordnung |
|---|---|
| 0 bis 3 | Kein positiver ASRS-Screeningbefund |
| 4 bis 6 | Positiver ASRS-Screeningbefund; die Symptome passen deutlich zu ADHS bei Erwachsenen und eine weitere Abklärung kann sinnvoll sein |
Was ein positiver ASRS-Screeningbefund bedeutet
Ein positives Ergebnis bedeutet, dass deine Antworten zu einem Muster passen, das häufig mit ADHS-Symptomen bei Erwachsenen verbunden ist. Es beweist nicht, dass ADHS vorliegt. Für eine Diagnose ist eine vollständige Abklärung nötig, die Symptome, Beeinträchtigung, Vorgeschichte und andere mögliche Ursachen berücksichtigt.
ADHS bei Erwachsenen kann Arbeit, Schule, Haushalt, Beziehungen, den Umgang mit Geld, Autofahren, Planung und Alltagsroutinen beeinflussen. Manche Erwachsene haben vor allem Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit und Organisation, andere fühlen sich unruhig, impulsiv oder innerlich „getrieben“. Bei manchen treten beide Muster auf.
Was ein negativer ASRS-Screeningbefund bedeutet
Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass deine Antworten den üblichen Grenzwert des ASRS-Screeners nicht erreicht haben. Es bedeutet nicht, dass deine Schwierigkeiten nicht echt sind. Konzentration, Gedächtnis, Motivation, Zeitmanagement und Organisation können durch vieles beeinflusst werden, darunter Schlaf, Stress, Angst, Depression, Burnout, Trauma, Substanzkonsum, Medikamenteneffekte oder körperliche Erkrankungen.
Wann eine fachliche Abklärung sinnvoll sein kann
Ziehe ein Gespräch mit einer medizinischen Fachperson in Betracht, wenn dein ASRS-Ergebnis positiv ist, wenn Symptome echte Probleme verursachen oder wenn du seit der Kindheit oder Jugend mit ähnlichen Schwierigkeiten zu tun hast. Eine ADHS-Diagnose setzt meist voraus, dass Symptome dauerhaft bestehen, beeinträchtigen und in mehr als einem Lebensbereich auftreten.
- Probleme bei Arbeit oder Schule: verpasste Fristen, unerledigte Aufgaben, Flüchtigkeitsfehler, schlechte Organisation oder chronisches Aufschieben.
- Probleme zu Hause: Unordnung, vergessene Hausarbeiten, unbezahlte Rechnungen, verlorene Gegenstände oder Schwierigkeiten, Routineaufgaben anzufangen.
- Probleme in Beziehungen: Unterbrechen, gedankliches Abschweifen, emotionale Reaktionen, Unpünktlichkeit oder vergessene Verabredungen.
- Probleme mit Alltagsroutinen: unregelmäßiger Schlaf, verpasste Termine, unregelmäßige Mahlzeiten, vergessene Medikamente oder Schwierigkeiten, Plänen zu folgen.
Was kann noch wie ADHS aussehen?
ADHS-ähnliche Symptome werden nicht immer durch ADHS verursacht. Eine gute Abklärung kann auch Schlafstörungen, Angst, Depression, bipolare Störung, Trauma, chronischen Stress, Schilddrüsenprobleme, Substanzkonsum, Nebenwirkungen von Medikamenten, Hirnverletzungen und andere körperliche oder psychische Erkrankungen berücksichtigen.
Quellen, auf denen dieses Tool basiert
- Harvard Medical School: Adult ADHD Self-Report Scale v1.1 Screener
- Adult ADHD Self-Report Scale v1.1-Symptomcheckliste
- CDC: ADHS diagnostizieren
- CDC: ADHS bei Erwachsenen
- National Institute of Mental Health: ADHS
CalcuLife.com









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